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Unterkünfte

Unterkunft in der Freiligrathstraße

Im November 2015 sind die ersten Flüchtlinge in die Wohnunterkunft in der Freiligrathstraße eingezogen. Diese wird von „Fördern & Wohnen“ betrieben. Ende 2016 wurde der zweite Bauabschnitt fertiggestellt. Diese Wohnunterkunft zwischen der Lübecker Straße und der S-Bahn-Station Landwehr ist für ca. 360 Menschen ausgelegt und besteht aus mehreren Wohncontainern. Hier wohnen überwiegend Familien, die meisten Bewohner kommen aus aus Syrien, Somalia, Eritrea, Kosovo-Albanien und Afghanistan. Da es sich um eine Folgeunterkunft handelt, leben die Bewohner schon eine Weile in Deutschland. Viele haben einen positiven Bescheid auf ihren Asylantrag erhalten, andere warten noch darauf. Im September 2018 sind 20 Familien in die neu erbaute Unterkunft Ohkamp gezogen. Die frei werdenden Wohnungen wurden schnell neu belegt mit Flüchtlingen, meist aus Erstunterkünften.

Unterkunft in der Averhoffstraße 38

Das ehemalige Schulgebäude in der Averhoffstraße ist zu einer Folgeunterkunft umgebaut worden.  Die Bauarbeiten des Hauptgebäudes sind abgeschlossen, seit Mai 2018 sind die Bewohner – überwiegend Familien und einige Alleinstehende – eingezogen.  Bis August 2018 haben insgesamt 311 Geflüchtete hier eine Wohnung erhalten. Auch der Hof ist inzwischen mit Sport- und Spielgeräten ausgestattet. Das Nebengebäude auf dem Gelände ist zu einer öffentlichen Kindertagesstätte umgebaut worden, sie wurde im September 2019 eröffnet. Als Betreiber der Unterkunft hat „Fördern & Wohnen“ mit vier Mitarbeitern im Sozialmanagement und zwei Mitarbeitern im technischen Dienst die Verwaltung übernommen.

Für die ehrenamtliche Mitarbeit im Rahmen von „Gertrud hilft“ engagieren sich zahlreiche Nachbarn, seit Mai 2018 finden regelmäßig Koordinierungstreffen von interessierten Freiwilligen und den Sozialmanagern statt. Auch andere Initiativen im Viertel engagieren sich: z.B. Q8, Wir im Quartier, das Goldbekhaus. Als erste Initiative findet seit Juni 2018 jeden Mittwoch ein Begegnungscafé in der Aula im Gebäude statt, es gibt auch einige Familienbegleitungen. Weitere Angebote von Ehrenamtlichen – Deutschunterricht, Hausaufgabenhilfe, Kinderbetreuung, Sportangebote u.a. – laufen seit Herbst 2018. Die vier Gemeinschaftsräume im Untergeschoss werden von Deutschlerngruppen und von der Hausaufgabenhilfe genutzt. Dort ist im Sommer 2019 ein Computerraum mit gespendeten Computern  eingerichtet worden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Früher: Betreute Einrichtung für Flüchtlinge („BEF15“) am Lerchenfeld

Zwischen September 2015 und September 2017 gab es am Lerchenfeld eine Erstversorgungseinrichtung für unbegleitete minderjährige Jugendliche vom Landesbetrieb Erziehung und Beratung (LEB). Eine Gruppe Freiwilliger von „Gertrud hilft“ hat sich hier intensiv engagiert: ein Sprachcafé und Kulturausflüge organisiert, persönliche Begleitung  usw.. Seit September 2017 wird im Gebäude ein „Kinderschutzhaus“ betrieben,  die jungen Bewohner wurden auf andere Einrichtungen oder Wohngruppen in Hamburg verteilt. Aber immer noch und zunehmend (August 2018)  kommen die Jugendlichen zwei Mal pro Woche zur Hausaufgabenhilfe, die weiter von Freiwilligen von „Gertrud hilft“ in einem Gemeinderaum angeboten wird.